Rom

Nachdem wir "unsere" Royal Clipper nach dem Crossing verlassen hatten, blieben uns noch 5 Tage in der Ewigen Stadt. Wir freuten uns riesig darauf, diese Metropole kennenlernen zu dürfen, waren aber auch mit gemischten Gefühlen unterwegs. Wir sind beide nicht wirklich Großstadtmenschen und hatten Respekt vor den großen Tourismusströmen. Und was geschah? Wir fühlten uns extrem wohl, entdeckten die allgegenwärtigen Sehenswürdigkeiten und freuten uns, den Rom-Pass zu haben. Wir mussten nie lange in einer Schlange stehen. Klar waren viele Menschen unterwegs und an den Magnetpunkten auch zu viele. Aber es gab auch die ruhigen und beschaulichen Ecken; wir jedenfalls genossen die Tage sehr und ließen uns vor allem zu Fuß durch die Stadt treiben.


An unserem ersten halben Tag waren wir unterwegs zwischen der Piazza Repubblica und dem Monumento Vittorio Emanuele II.

Das Nationalmonument Vittoriano, bei den Römern auch "Schreibmaschine", "Hochzeitstorte" oder "Gebiss" genannt, bietet eine große Aussichtsterrasse mit herrlichem Blick über Rom. Mit einem gläsernen Aufzug wird man ganz bequem nach oben befördert und kann den Ausblick genießen. Für uns war es der beste Augenblick ganz zu Beginn dort oben zu sein, da man einen schönen Überblick gewinnt und vom Colosseum bis zur Kuppel des Petersdoms die Stadt zu Füßen liegen hat. Tatsächlich stockte uns bei dieser Aussicht der Atem... Kommen Sie mit uns!


Tag zwei in Rom:

Wir sind wieder zu Fuß in der Stadt unterwegs - am Ende des Tages waren es 25 km... Wir besuchen die Papstbasilika Santa Maria Maggiore, das Kolosseum, sind auf der Via del Corso unterwegs, blicken auf Rom vom Pincio herunter, sind an der Spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen und besuchen die Piazza Barberini. Auf diesem Weg entdecken wir noch die eine oder andere Kirche, Tourismusrummel, ruhige Ecken,... Hier finden Sie unsere Impressionen!


Der dritte Tag in Rom:

Heute sind wir auf dem Mercato Nomentano im Viertel Salario, danach erkunden wir die Stadtteile Testaccio und Trastevere. Hier ist es deutlich ruhiger als im Zentrum der Stadt. Die großen Strecken legen wir ausnahmsweise mit der U-Bahn zurück (Fahrten sind im Roma-Pass enthalten), den Rest erkunden wir zu Fuss. Am Ende des Tages sind wir rund 20 km gelaufen... Gehen Sie mit uns!


Rom, der vierte Tag:

Dies war der aufregendste Tag! Früh am Morgen ging es los mit der überfüllten U-Bahn zum Vatikan. Wir hatten schon einige Zeit vorher online eine Führung in den Vatikanischen Gärten gebucht und wir waren gespannt, wie alles klappen würde (man hört ja immer von diesen unendlich langen Wartezeiten an den Eingängen). Bei uns hat alles super funktioniert; auf der Karte war angegeben, wann man am Eingang sein sollte. Wir waren überpünktlich da und mussten dann ein wenig warten bis wir hinein konnten. Keine Wartezeit, keine Schlange, nichts - es lief einfach prima. Im Eingangsbereich wurden wir von unserer Führerin erwartet, mit Kopfhörern ausgerüstet und schon ging es los - zu Fuß zwei Stunden durch den wunderschönen Park mitten in der Stadt. Danach durchquerten wir die Vatikanischen Museen; hier verbrachten wir keine Zeit, es wäre einfach zu viel geworden. Wir besuchten nur die Stanzen Raffaels und die Sixtinische Kapelle. In der Sixtinischen Kapelle hatte man leider keine Zeit, die wunderbare Kunst Michelangelos zu bestaunen. Man wurde schnell durchgeschleust und konnte nichtmal kurz stehen bleiben um den Blick zu heben und zu genießen - schade! Von dort gingen wir direkt weiter in den Petersdom (so vermieden wir die Schlange vor der Kirche). Im Petersdom hatten wir Muse, dieses erhabene Bauwerk mit all seiner Kunst zu bewundern. Danach ging unsere Tour weiter über den Petersplatz zur Engelsburg und von dort quer durch die Stadt zurück zur Piazza della Repubblica. Auf unserem Weg entdeckten wir noch das Pantheon, den Obelisco della Minerva, den Regierungspalast und, und, und... Lassen Sie sich entführen...


Der letzte Tag in Rom:

Wir sind auf dem Campo de' Fiori, erkunden die Piazza Navona und sind im Park der Villa Borghese unterwegs.


Ach ja, da war noch was: Gegessen haben wir an drei von den fünf Abenden in der "La Taverna dei Fori Imperiali". Wir haben an allen Abenden hervorragend gegessen und es gab Nudeln auch in der glutenfreien Variante - super! Das Lokal ist gemütlich, der Service rasch und freundlich, das Essen typisch. Für den Abend auf jeden Fall reservieren!

 

 

 

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